Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

 

Blogpost von Jenny Schiltz: Wir arbeiten uns durch das Gewebe der Lebenszeiten - 21.10.2020

Original hier

 

Ich wollte heute eine neue Erkenntnis mit euch teilen. Als ich mit einer Klientin arbeitete, fand ich einen Seeelenanteil, der sich im Alter von 12 Jahren abgetrennt hatte. Dieser Anteil löste sich, weil sie Angst hatte, dass ihr Vater sterben würde und die Familie mittellos zurücklassen würde. Ihr Vater hatte zu der Zeit gesundheitliche Probleme – aber es war wirklich nur eine kleine Sache und er lebt mit 75 noch immer.

Die Angst, die die 12jährige empfand, beeinflusste ihr gesamtes Leben. Es versetzte sie in Angst, verwundbar zu sein und auf andere angewiesen zu sein und verhinderte so, Beziehungen eingehen zu können.

Dieser Anteil hatte solch eine Angst, dass er erst geheilt werden musste, bevor er wieder integriert werden konnte. Die (Seelen)führerin, mit der ich arbeitetet, zeigte ihr dass sie immer sicher war und sein wird, geschützt und umsorgt. Sie zeigte jedes Leben als einen Mantel, in einem endlosen Kleiderschrank voll mit Mänteln, von denen man einen anzieht. Sie erklärte, dass das, was mit dem Mantel geschieht, den Träger des Mantels in keinster Weise berührt. Er kann beschädigt werden, abgetragen und alt, aber der Träger des Mantels ist es nicht.

Ich befragte die Führerin, warum so viele Menschen Traumata aus vergangenen Leben mit sich tragen und sie antwortete, dass dies deswegen so sei, weil die Menschen sich mit dem Mantel und mit dem Schauspiel identifizieren würden (attach). Sie vergessen einfach, dass er nur für eine kurze Zeit getragen wird. Es ist das Verstrickt-Sein (attachment) mit dem Körper, mit der Ursache, mit der Geschichte, das das allergrößte Leiden verursacht. So kommt es, dass wenn wir das Leben durch die Augen des Beobachters sehen, es zu einem kurzzeitigen Abenteuer wird. Aus diesem Raum heraus können wir den einen Mantel mit Leichtigkeit abwerfen und einen anderen anziehen, ohne dabei Schmutz, Leid und Mühsal des alten mitzunehmen.

 

Das 12-jährige Selbst meiner Klientin akzeptierte diese Erklärung mit genau der Leichtigkeit, wie Kinder es so oft tun. Sie war aufgeregt, sich zu ihrem erwachsenen Selbst zu gesellen und ohne die Angst zu leben, dass ihr Vater jung sterben könnte.

Während ich so dasitze und den Tag reflektiere, halte ich inne und überprüfe, wo ich noch an dem Mantel, der Geschichte oder der Ursache festhalte, anstatt alles als ein vorübergehendes Abenteuer zu betrachten.

All die Energien, die im Moment wie ein Schnellfeuer auf uns hereinströmen, decken unsere Unsicherheiten, Glaubensmuster und Verstrickungen (attachments) auf. Es ist die perfekte Zeit, die Dinge ein für allemal zu heilen, so dass wir alles durch die Augen des neugierigen und freudvollen Betrachters sehen können.

Ich sende Euch allen Liebe und riesigen Dank an alle, die meine Arbeit unterstützen.

Jenny

 

Dieses Mal kam der Impuls, zusätzlich ein Video zu posten, in dem ich über spezielle ätherische Öle von doTerra berichte, die uns bei der Transformationsarbeit stark unterstützen können. Nähere Erklärungen dazu findet Ihr auch hier.

 

Hier der Link zum Video: https://youtu.be/pqT8oxejQEY

Und hier das Video:

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