Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

 

Auf dem Weg zu uns selbst. 17. Juli 2019

 

Tatsächlich ist es schon wieder mehr als 2 Monate her, dass ich mich gemeldet habe. Es war wirklich eine hochintensive Zeit und die Erholungsphase war lange.

Die im April, Mai und Juni wirkenden Kräfte haben wirklich nichts unberührt gelassen, kein Stein blieb auf dem anderen. Das hat natürlich auch seine guten Seiten, wie Ihr alle hoffentlich inzwischen selbst bemerkt haben werdet; es gab reichlich Gelegenheiten und Anlässe, genauer hinzuschauen und Themen zu lösen, die so tief verborgen waren, dass man sich ihrer gar nicht bewusst war.

Besonders die Auflösung dieser Themen zeigt jedoch weitreichende positive Auswirkungen, denn die aktuellen Energien, die wirken, scheinen eher zu schieben, zu ermutigen und nach vorne gerichtet zu sein, so dass wir voller Optimismus und Hoffnung nach vorne blicken können.

Viele Themen haben sich besonders dort gezeigt, wo Gruppendynamiken wirken – im Büro, in der Schule, oft auch in kleineren Gruppen, wie der Familie. Die eigenen Grenzen konnten uns bewusst werden und damit auch die Möglichkeit zur Entscheidung, sich ausgeliefert zu fühlen oder aber für sich zu sorgen und sich abzugrenzen. Eine wichtige Entscheidung, denke ich, denn worum es immer wieder geht und auch gehen wird, ist unsere Selbstwahrnehmung und die Fürsorge für uns selbst.

 

Noch immer haben wir mit dem kollektiven Glauben zu tun, dass wir als barmherzige Samariter aufzutreten haben, dass der Nächste wichtiger ist, als wir selbst. Hoffentlich habt Ihr Euch dabei schon einmal selbst die Frage gestellt, wie das denn gehen soll, für andere zu sorgen, wenn man selbst nicht mehr kann oder am Rande seiner Kraft ist. So ist der Spruch „Wenn jeder für sich selbst sorgt, ist für jeden gesorgt“ immer noch zutiefst wahr, obwohl er beim ersten Lesen gerne auf Ablehnung stößt.

 

Dabei erlebe ich immer wieder, was es den Menschen bringt, wenn sie endlich anfangen, für SICH zu sorgen, auf IHR Herz zu hören, mit SICH SELBST ins Reine zu kommen. Bei denjenigen zeigt sich die Außenwirkung so kraftvoll, so stark, so unübersehbar: Die, die für sich sorgen, kommen mit sich ins Reine, sie finden Ihr Glück in sich selbst und hören einerseits damit auf, von anderen das haben zu wollen (als Gegenleistung für ihre Fürsorge), was sie sich selbst nicht schenken können – und damit Energieräuber statt -schenker zu sein.

Andererseits, und das finde ich noch viel bemerkenswerter, beginnen diese Menschen zu strahlen, ihr Licht wird so hell, so kraftvoll, so klar, dass genau das ein riesengroßes Geschenk für das Außen, die Mitmenschen, ist – und damit die wahre Samariter-Tätigkeit ist. Als Bonus kommt dazu, dass dieses Licht, dieses Strahlen so mühelos bei einem selbst ist und es keinerlei Anstrengung kostet, anderen zu erlauben, sich davon zu nähren, davon zu profitieren. Das ist wie bei der Liebe – sie verschenkt sich, sie wird nicht weniger, auch wenn sie zu mehr Menschen fließt; wie beim Licht – es strahlt auf alle gleichermaßen, mühelos, leicht und voller Kraft ohne sich dabei zu verlieren. Und das Feld wirkt und alles, was wir ausstrahlen, kommt hundertfach zu uns zurück.

 

Ein Weg der Selbstfürsorge, den ich hier gerne mit Euch teilen möchte, ist die tägliche Meditation. Viele von Euch meditieren sicher schon und haben ihre eigenen Techniken entwickelt. Was ich selbst jetzt nochmals kennenlernen durfte, war die Erfahrung einer täglichen kurzen Morgenmeditation früh am Tag. Ich habe an einer sog. „21 day meditation challenge“ von Deepak Chopra teilgenommen und konnte jeden Tag mehr und mehr beobachten, wie der WUNSCH zu meditieren wuchs und mir etwas fehlte, wenn ich es nicht tat. Morgens früh aufzuwachen und nicht mehr einschlafen zu können wurde von einer Qual zur Freude – da ist die Zeit für mich, für mich ganz alleine; bevor der Alltag beginnt. Es fühlt sich vollkommen anders an, als später am Tag seine tägliche Übung zu machen, ist ein vollkommen anderes wach-werden, in-den-Tag-gehen. Wenn heute sehr früh am Tag der Wecker klingelt, ist das kein Schrecken mehr, sondern ein wahres, strahlendes „Guten Morgen, was für ein Tag!“

21 Tage sind deswegen wichtig, weil unser Gehirn sich auf eine neue Routine umprogrammiert und das, was eben vorher unvorstellbar, anstrengend und unangenehm war, sich nach und nach zu einer tiefen Bereicherung entwickelt. Die challenge war auch deswegen spannend, weil man sich geführt und begleitet über drei Wochen auf ein Thema fokussiert und es im Laufe der Tage von allen möglichen Seiten betrachtet und kennengelernt hat. Und es – mit Höhen und Tiefen – verändern kann. Plötzlich fielen mir Bücher in die Hand, die mir die Unterstützung schenkten, um etwas tiefer zu verstehen und zu transformieren. Ich fand Sätze (Affirmationen), die eine so nachhaltige, großartige und weitreichende Wirkung entfalteten, dass ich es kaum in Worte zu fassen vermag. So hat diese besondere Form der täglichen Meditation tatsächlich eine wesentlich weitreichendere Wirkung, als man auf den ersten Blick vermeint.

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass diese Form der Selbstfürsorge so vieles in Bewegung bringt – auch an Stellen, die nicht einmal direkt mit dem Thema zusammenhängen. Es ist eine Möglichkeit, wahrhaftige Veränderung zu bewirken. *

 

Aber, Meditation hin oder her, die tägliche Praxis, sich mit Licht, Liebe und Dankbarkeit zu verbinden, „Danke“ zu sagen für all die Schönheit, die uns umgibt, die uns geschenkt wird – wie auch immer man dies gestaltet, es bewegt zutiefst und es verändert! Wie sagt Joe Dispenza so schön: „Dankbarkeit ist das ultimative Gefühl, das Veränderung bewirkt“.

 

In diesem Zusammenhang habe ich mir auch wieder Gedanken um den „Aufstieg der Erde in die 5D“ gemacht. Die Erde verändert sich, das konntet Ihr in den Blogs von z.B. Jenny Schiltz und Sandra Walter lesen. Was aber bedeutet das für uns? Meinem Gefühl nach öffnen sich die Tore in die höheren Dimensionen für uns immer weiter, die Wahrnehmung wird feiner und vor allem - und das ist das Geniale – können wir leichter und müheloser zu einem tiefen Frieden in uns selbst finden. So bedeutet der Aufstieg nicht etwa, dass ab morgen alles anders, alles gut ist, dass Licht dort ist, wo es vorher dunkel war. Ich weiß, die 3D wird bleiben mit all den emotionalen Herausforderungen, Höhen und Tiefen, Licht und Schatten.

Aber, um es mal ganz pathetisch zu sagen, das Lichtreich wird immer zugänglicher für uns und von dort müssen wir nicht mehr ständig in die 3D eintauchen und kämpfen. Wir haben immer die Wahl: bleiben wir bei uns, in unserer Mitte, in der Ruhe und im Frieden oder überlassen wir uns den Emotionen, den Ängsten, den Sorgen, dem Zorn, dem Kampf. Das gelingt nicht immer, ich weiß das. Und manchmal ist die Kraft des Außen so überwältigend, dass es scheint, man habe keine Wahl, als sich mitreißen zu lassen.

Aber das Tor bleibt offen und wir haben immer wieder die Gelegenheit und das Angebot in dieses Lichtreich zurückzukehren und von dort aus zu strahlen und unser Licht und unsere Liebe an die Erde und unsere Mitmenschen zu verschenken.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunder-vollen Juli und eine gute Zeit,

Katja

 

 

 

* Die Meditationen sind nicht nur käuflich zu erwerben. Auf YouTube gibt es Menschen, die alle 21 Folgen einer challenge frei anbieten. Es gibt bei den spirituellen Plattformen wie z.B. Momanda oder Neue Horizonte immer wieder Einladungen und Angebote, sich kostenfrei für eine challenge anzumelden. Und dies auch von vielen verschiedenen Lehrern. (z.B. Eckardt Tolle; bei Deepak selbst auf der englischen Seite hat am 15. Juli eine challenge („relationships“) begonnen, bei der jede Folge noch für 5 Tage kostenfrei zu streamen ist. Man muss also kein Geld in diesen Versuch einer neuen Erfahrung investieren – nur einen offenen Geist und den intensiven Wunsch, etwas für sich zu verändern. Die Suche wird belohnt!

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