Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

Felder öffnen sich - 1. Oktober 2020

 

Es hat sich, so nehme ich es wahr, ein außerordentlicher Druck aufgebaut. Viele Menschen erleben diesen Druck als all die ToDo’s, die sich anhäufen und derer sie nicht mehr Herr zu werden scheinen, die sie überfordern und die ihnen über den Kopf wachsen.

Ich selbst habe dies durchexerziert und durfte schließlich bemerken, dass ich mich mit all dem Tun im Flucht-Modus befand. Die Atemtechnik von Jenny in ihrem August-Blog kam mir unglaublich zu Hilfe, denn damit konnte ich innehalten und atmete … atmete … atmete. Die Gedanken haben sich Zeit gelassen, bis sie sich auflösten, um so den Gefühlen einen Raum zu öffnen. Die Tür zu diesem Raum hielt ich aber auch noch für einige Zeit verschlossen – wohl dauerte es noch, bis der Nebel dort ein klares Gebilde zutage treten ließ.

Erneut ist die Zeitqualität – besonders die des Vollmondes am 1.10. – eine, die die Menschen dazu einlädt, in sich zu gehen, zu überdenken, vor allem zu „über-fühlen“ – also die Türe zu den Emotionen zu öffnen: Welche Verhaltensmuster, welche Glaubenssätze sind in mir wirksam und wozu bringen sie mich? Wie beeinflussen sie mein Verhalten und den Umgang mit anderen Menschen und Situationen? Ist mir dies (noch) dienlich?

 

Freundlicherweise begegnen uns andere Menschen, die uns exakt die Themen widerspiegeln, die wir in unserem Inneren mit uns herumtragen und die endlich gesehen und erlöst werden wollen. Der Vollmond scheint die Qualität zu haben, die dunkelsten Ecken zu beleuchten, Licht dorthin zu bringen, wo wir in unserem Keller gerne mit geschlossenen Augen vorbeigehen und das anzustrahlen, was nun auch gesehen werden soll und endlich auch kann.

Gerne machen wir dann die anderen Menschen dafür verantwortlich, was sie uns denn antun … das ist aber ein wenig so, als würden wir den Mond anklagen, dass er dort hinleuchtet, wo er nun mal hingeleuchtet hat. Bestünde kein Thema in mir, würde ich mit dem, was von außen kommt nicht in Resonanz gehen.

Die harsch urteilende Verwandte, der wenig wertschätzende Chef, der lieblose Partner usw. usw. usw. … was wollen sie uns zeigen? Wozu lädt unser inneres Resonanzfeld sie ein?

Oft sind es sehr tiefe und schmerzliche Erfahrungen, die bestimmte Glaubensmuster und Verhaltensweisen nach sich zogen – so schmerzlich, dass wir sie verdrängt haben und uns damit der Auslöser für unser Verhalten / unseren Glauben gar nicht mehr bewusst sind.

Dank also an all die Menschen, die uns nochmal mit der Nase draufstoßen und uns so verletzen, dass es wirklich wehtut – und wenn der erste Schmerz vorüber ist wir die Gelegenheit bekommen, zu erforschen, oder gar spontan zu erkennen, was denn da in uns eigentlich passiert (ist), damit etwas zu heilen. Schmerz bringt uns zum Innehalten und lädt uns ein, ihm auch nachzuspüren –er schenkt uns die Gelegenheit, etwas zu verstehen und damit auch zu erlösen.

Manchmal braucht es regelrecht diesen Schmerz, denn oft ist man so in seine ToDo’s verstrickt und auf der Flucht (siehe oben), dass man weder links noch rechts schaut, schon gleich gar nicht nach innen. Robert Betz, glaube ich, nannte diese Menschen „Arsch-Engel“. Ja, wunderbar, und danke an jeden dieser freundlichen Menschen, der diese Rolle übernimmt, um einen anderen zu schütteln, auch wenn’s erstmal wehtut.

Doch nicht nur diese Felder (= Gelegenheiten, etwas zu heilen) scheinen sich weiter und weiter zu öffnen, auch die Felder der geistigen Welt scheinen sich mehr und mehr an die unseren anzunähern. Die Verbindung fühlt sich enger werdend an, ich höre von manchen Menschen, dass sie eine intensivere Verbindung nach oben (= zu sich selbst) spüren. Ich begegne Menschen, die zwar ihren Platz oder ihre Aufgabe nicht genau benennen können – aber die eine tiefe Berufung zu etwas verspüren, ein nie vorher dagewesenes Gefühl. Nicht immer einfach, wenn das alles noch nicht Hand und Fuß hat, wenn nur das tiefe Wissen „um etwas anderes“ sich offenbart. Wenn man aushalten muss, keinen Rahmen und damit auch keine Sicherheit zu haben.

Immer wieder „Vertrauen“ Vertrauen! Vertrauen!“ – es ist nicht leicht, ich weiß das wirklich. Doch dafür haben wir auch jede Menge Engel in jeglicher Form – menschlich, geistig, unsere Erde in all ihrer Schönheit! Sie trägt und stützt uns und lehrt uns, erlauben wir es ihr, Vertrauen und sie verleiht uns Stabilität. Und die Menschen und Engel … auch sie sind da.

Vertrau diesem Gefühl in Deinem Bauch, lass Dich drauf ein – Du musst nicht sofort Dein ganzes Leben hinschmeißen, umkrempeln, auf den Kopf stellen.

 

Im Moment sein – für einen Moment einfach still sein, atmen, erlauben …

 

In diesem Sinne alle Liebe für Dich - Love & Light,

Katja

 

 

 

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