Achterbahn - 1. Mai 2017

 

Noch immer ist die Energie wirklich herausfordernd …  oft fühlt es sich wie eine Achterbahnfahrt an: die Auf und Abs lassen uns manchmal kaum Luft holen und die Abwärtsbewegung ist manchmal schwindelerregend. Wir gewinnen zwar großen Schwung, um wieder nach oben zu kommen und es kann rasant schnell gehen, aber wir kommen oft überhaupt nicht dazu, Luft zu holen geschweige denn dazu, das, was geschieht, zu reflektieren.

Am vergangenen Wochenende (20.- 24.4.) hatten wir langanhaltende intensive Sonnenstürme, die unser Köper-Energie-System sehr gefordert haben. Emotionale Schwankungen und Ausbrüche, Erschöpfung und Schlafprobleme können durch die Sonnenstürme ausgelöst worden sein. Die hohen Protonenflüsse während der Sonnenstürme haben uns mit vielen neuen Informationen versorgt und befähigen und ermutigen uns, die Vision des Neuen klarer wahrzunehmen und uns damit zu befassen. Der Neumond im Stier Mitte der Woche hat uns nochmal mit den Fragen von Fülle und Mangel konfrontiert.

 

Doch über alledem, was immer wieder an die Oberfläche gespült wird, sollten wir nicht vergessen, dass wir Menschen sind: dass Gefühle – egal, wie sie sich zeigen – völlig in Ordnung sind und uns nur immer wieder daran erinnern, dass wir noch etwas anzusehen haben. Wir sind Menschen und damit ist uns auch die Möglichkeit gegeben, uns aus den tiefsten Tiefen in die höchsten Höhen zu schwingen. Das Leben ist – trotz alledem, womit wir konfrontiert werden und uns immer wieder in Frage stehen lässt – eine wundervolle Wahl gewesen.
Schaut hinaus, was uns die Erde schenkt: Herrliche Farben, betörende Düfte, Essen, das wundervoll schmeckt. Seht Euch um und seht die Menschen in Eurer Umgebung: Was auch immer gerade passiert, Ihr seid miteinander verbunden und die Nähe anderer beschert uns die Möglichkeit, auch sie als Geschenke zu erkennen. Und vor allem uns selbst! Wie viel Freude kann in uns aus der Begegnung mit anderen erwachsen und wir können immer wieder unsere eigene Liebesfähigkeit und die Fähigkeit, Nähe, Geborgenheit und Liebe zu schenken, erkennen. Wir sind so reich, so angefüllt mit so vielen Gaben, mit welchen wir uns und andere beschenken dürfen – unerschöpflich!

 

Wie auch immer es Dir gerade ergehen mag, heb den Blick und schau zu dem, was Dich umgibt. Und entdecke die Freude in Dir und das Licht und die Liebe.

 

Der Gelbe Farbstrahl bringt uns wieder in Kontakt mit uns selbst, dann aber auch mit einer tief in uns wohnenden Freude; das ist eine Quelle, die sich wie von selbst nährt, sie ist da und fließt und strömt in größter Fülle; wir müssen sie nur wiederentdecken, sie spüren und uns mit ihr verbinden. Der Türkise Strahl lässt uns tanzen und die Freude und Leichtigkeit wieder spüren.

 

Nehmt die Geschenke an, die in Euch schlummern! Diese Freude ist es, was unsere Visionen, unsere Freude an all dem, was auf uns zukommt, wohin wir unsere Schritte ausrichten, wieder wachsen lässt. Diese Visionen sind es, die uns tragen und die uns auch die Schwierigkeiten überwinden lassen. Nährt sie, freut Euch an ihnen und feiert Euer Hiersein in dieser Zeit.

 

Dabei wünsche ich Euch Freude, Spaß und Leichtigkeit

Katja

 

 

Nachtrag vom 7. Mai

 

nicht alle konnten mit meinen Worten von letzter Woche in Resonanz gehen. Niemand sollte sich gekränkt oder gar „falsch“ fühlen, denn für viele von uns fühlt(e) es sich alles andere als leicht, freudig oder licht an.

 

Ich selbst habe in der zurückliegenden Woche ein ziemliches Tief durchlebt und höre in den  Gesprächen mit befreundeten Therapeuten und Lichtarbeitern, dass es sich kollektiv / für nicht wenige ziemlich „dunkel“ anfühlt. Für diejenigen, denen es gut geht, freue ich mich von Herzen – Ihr müsst hier auch nicht weiterlesen.

Für die anderen möchte ich gerne eine Beschreibung von dem, was ich und meine Kollegen so wahrgenommen haben, geben. (Das muss nicht alles auf Dich zutreffen – ich versuche einfach, eine Zusammenfassung zu geben!)

Bereits am Ostersonntag (16. April) hatten wir von der Sonne her einen unglaublich hohen und ansteigenden Protonenfluss, der uns (wie schon geschrieben) mit neuem Input versorgt hat. Ab Mittwoch nahm dieser ab und die Sonnenstürme begannen unser System durcheinanderzubringen. Für viele begann in diesen Tagen eine Zeit der Schlaflosigkeit und ein seltsames Gefühl von Verlassen-Sein hat viele befallen. Diese Zustände halten nun schon 2 ½ Wochen an und gipfeln in migräneartigen Kopfschmerzen und stark depressiven Gefühlen.

Dieses Gefühl von Verlassen-Sein ist unglaublich bedrückend und verwirrend und keiner weiß so recht, wie damit umzugehen ist. Ich habe recherchiert, konnte aber nirgends eine Antwort finden. Das einzige, was mir eingefallen ist, ist das Thema „Geistführerwechsel“; d.h., bei einer persönlichen Schwingungserhöhung kann es gut sein, dass unsere vertrauten Begleiter uns verlassen und wir neue Geistführer bekommen. Bis die „neue Mannschaft“ da ist, gibt es eine Zeit der Leere. Allerdings habe ich das immer auf persönliche Prozesse bezogen, nicht aber auf das Kollektiv – und ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das als Erklärung herhalten kann. Bekommt die Erde eine neue Begleitung?

 

Wenn wir uns so fühlen, gehen wir schnell ins Hinterfragen – „Ah, ich bin nicht gut genug, und jetzt alleine gelassen“ … „Ich habe nicht intensiv mitgearbeitet, jetzt bin ich zurückgeblieben“ …. „Was habe ich nur falsch gemacht?“ … „All die Lichtarbeit hat nicht gereicht!“ … usw. usw. usw. Es ist manchmal wirklich zum Verzweifeln.

Auch wenn es noch keine Antwort gibt - das einzige, was ich in all diesen Tagen gewusst habe: es geht vorbei – was auch immer es ist.

Ich habe mehrere tröstliche Texte gefunden, von denen ich Euch zwei schenken möchte.

Der erste stammt von Kryon / Lee Caroll: „It is you who authored your own tests so know this: there is no test which is beyond your knowledge or ability to walk through. The Universe will never give you a problem that is unsolvable. This would not serve any of you, or Spirit. This is a promise to you from Spirit!“ (Du selbst hast Deine eigenen Prüfungen geschrieben und so wisse dies: Es gibt keine, die jenseits Deines Wissens oder Deiner Fähigkeiten hindurchzugehen, ist. Das Universum wird Dir nie ein Problem stellen, das unlösbar ist! Das würde keinem von Euch dienen, auch Spirit nicht. Das ist ein Versprechen an Dich von Spirit!)

Der zweite lautet: „Am Ende ist alles gut und wenn es nicht gut ist, so ist es noch nicht das Ende!“

 

So wollte ich Euch auch mit dem letzten Newsletter (1. Mai) daran erinnern: Die Sonne wird immer scheinen und der Himmel immer blau sein, auch wenn wir manchmal nur die Regenwolken sehen können. Und ich fühle in meinem Herzen: Es ist kein Problem, all diese (schrecklichen) Gefühle zu haben, sich all diese verzweifelten Fragen zu stellen. Die Wüste in sich zu fühlen, leer zu sein und einfach nur traurig und völlig unfähig, etwas dagegen zu tun; verurteilen wir uns nicht dafür, denn wir sind Menschen!

Doch möchte ich jedes einzelne Licht unter Euch bitten: Vergesst nie, nie, nie: die Sonne, das Licht und die Schönheit sind immer da! Und irgendwann kommt der Moment, an dem wir dies auch wieder sehen und fühlen können.

 

Seid alle von Herzen gegrüßt und fühlt Euch getröstet!

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Philodialog

Buddha öffnete die Arme .... und entließ ein Meer von Blumen