Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

Hohe Intensität - Räume durchwandern 6. Mai 2019

 

Das waren intensive Wochen – Berg- und Talfahrten gratis inbegriffen. Einen Höhepunkt fand dies am Wochenende mit dem Neumond, der uns durch die astrologische Konstellation dazu gebracht hat, tieeef einzutauchen. Wieder einmal sind wir mit uns selbst, mit Gefühlen, die wir lieber nicht fühlen würden und mit Ereignissen, die wir lieber nicht erleben würden, konfrontiert worden.

 

Mir kommt das wie ein immerwährender Reinigungsprozess vor – es hört nie auf, dass sich Altes zeigt, gesehen werden will, um transformiert zu werden und in die Heilung zu kommen. Was sich an diesem Prozess verändert, scheint die Tiefe zu sein; wir stoßen weiter und weiter vor zu scheinbar Unbekanntem, das in uns schlummert.

 

Es ist wie die Wanderung durch ein großes Schloss mit unendlich vielen Räumen. Aufregend, neu, manchmal erschreckend und dann aber auch wieder mit einem großen "Wow"-Effekt verbunden. Was kommt hinter der nächsten Türe? Was wird sich zeigen? Das Durchschreiten der Türen ist immer wieder aufregend – was zeigt sich in diesem neuen Zimmer? Es ist immer wieder eine Herausforderung, denn wir könnten uns auch entscheiden, in dem Raum, den wir eben erschlossen haben, zu bleiben; aber irgendetwas triebt uns weiter - die Neugier, die Entdeckerlust?

Dieses irgendetwas scheint eine Kraft zu sein, die manchmal auch wirkt, ohne dass wir es wollen oder einen Einfluss darauf haben. "Schon wieder eine neue Türe – eigentlich mag ich nicht durch; gerade hab‘ ich es mir hier so gemütlich gemacht!"
(= Schon wieder ein neuer Prozess; eigentlich will ich mich da nicht drauf einlassen, hier ist es doch sicher; hier kenn‘ ich alles.)

 

Ja, hier kennen wir alles und ein Teil von uns möchte dieses "immer gleiche", dieses Alt-Vertraute gerne so lassen, wie es ist. Es ist der Teil in uns, der sich sicher fühlen möchte, der es warm und trocken findet und uns gerne überreden möchte, doch hier zu bleiben, wo wir alles kennen – mehr braucht es für diesen Teil nicht, damit er zufrieden ist.

Doch es gibt eben diesen anderen Teil in uns, der weiter forschen möchte, mehr entdecken, neue Räume öffnen, Vertrautes hinter sich lassen. Ich glaube manchmal, es ist dieser Teil, der heimlich wieder eine Türe öffnet und uns damit in neue Transformationsprozesse stürzt und das, was wir so gerne zugedeckt lassen würden, anleuchtet.

 

Dieser Teil, so scheint es mir, ist der Teil, der um unsere lang vergessene Göttlichkeit weiß, der uns in unserem hellsten Licht kennt und uns durch dieses "immer wieder eine Türe öffnen" schließlich in den hell leuchtenden Ballsaal oder in den prachtvollen Thronsaal des Schlosses führen möchte. Der uns zeigen will, wer wir wirklich sind und der den Weg genau weiß. Mit instinktiver Sicherheit öffnet er die "richtige" nächste Türe und führt uns in einen Prozess – aus dem wir letztlich gestärkt, weiser, kraftvoller, strahlender und wissender hervorgehen (was wir uns am Anfang NIE vorstellen können, dass es je so enden würde). So haben wir eine innere Führung, die – vertrauen wir uns ihr an – uns letztlich ans Ziel dieses Räume-Labyrinthes bringen wird. Oder vielleicht gibt es auch kein Ziel, sondern nur die Absicht, dass am Ende DAS GANZE SCHLOSS hell strahlt, wie im Märchen, alle Fenster erleuchtet sind und es keinen Raum mehr gibt, der dunkel ist und vor dem wir Angst haben müssen, ihn zu betreten.

 

Das ist doch eine großartige Aussicht. Und das Beste daran ist, dass in jedem von uns dieser neugierige Teil, dieser suchende Teil, dieses Licht in uns, das noch mehr von uns zum Leuchten bringen möchte, dass in jedem einzelnen von uns dieser Teil wohnt.

Der muss nicht gesucht werden, der muss nicht erarbeitet werden – er ist da; und auf seine Weise stürzt er uns von einem Abenteuer ins nächste.

 

Ja, ich weiß – es fühlt sich wirklich nicht immer abenteuerlich an. Es ist manchmal einfach schrecklich. Und dennoch: nach jedem Tal kommt auch ein Berg und dort ist es wieder hell und freundlich und die Sonne scheint. Und man weiß, dass es doch gut und richtig und sinnvoll war, diesen neuen Raum zu betreten, diese Talfahrt anzutreten – weil es etwas zu entdecken gab; weil es etwas zu verändern gab; weil es uns immer wieder daran erinnert, wer wir wirklich sind und was uns wirklich führt!

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen „Gute Reise“! Katja

 

 

P.S.: Wenn man „unten im Tal“ sitzt, ist es nicht immer einfach, den Weg nach oben anzutreten, sich dazu aufzuraffen, die Kraft dafür zu finden. Am kommenden Samstag (11. Mai) sind für meinen Intensiv-Tag „Motivation und Selbstmotivation“ noch Plätze frei. Ich habe mir viele Hilfsmittel erarbeitet, um selbst diesen Weg aus dem Tal antreten zu können. Das teile ich an diesem Tag gerne mit Euch.

 

P.P.S.: Im „immer Gleichen“ zu bleiben - es sich auf dem Sofa einrichten und nie wieder aufstehen – manchmal ist die Versuchung wirklich groß. Natürlich ist der Preis auch hoch: Das Leben und womöglich all die Ungemach, die wir erdulden, enden nicht. Das immer gleiche Sofa, das immer gleiche Zimmer – nix Neues! Keine Veränderung, keine Bewegung. Trau Dich, einen Schritt ins Unbekannte zu machen, eine kleine Veränderung im "immer Gleichen" kann so viel bewegen:

Sometimes the smallest step in the right direction

ends up being the biggest step in your life

 

P.P.P.S.: Eines der besten Bücher für die Tal-Zeiten, das ich gerne empfehle, ist das Buch Why not von Lars Amend. Er ist ein genialer Unterstützer und Motivator, wenn wir das Gefühl haben, festzusitzen. (Für den kindle gibt es dieses Buch gratis als Download)

 

Und zu guter Letzt: Jenny Schiltz hat heute einen neuen Blog-Beitrag über die aktuellen Energien veröffentlicht. Ich finde ihn sehr erhellend, tröstend und auch motivierend.

 

Herzlich an Euch alle, Katja

 

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