Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

Nachtrag vom 5. Februar:

Die aktuellen Energien beleuchten Verletzungen, die aus Verrat entstanden

 

Blog von Jenny Schiltz vom 5. Februar 2020 (im Blog selbst noch ein kurzes Video zur akteuellen Zeitqualität)

 

Die aktuelle Energie ist sehr interessant. Es ist über das Kraftvolle hinaus, so wie sie hereinfließt. Sie fühlt sich so vielschichtig an. Sie deckt Dinge auf und bringt zugleich neue Ideen und Möglichkeiten mit sich. Die Downloads sind sehr intensiv und das Nervensystem fühlt sich möglicherweise weichgekocht an.

Viele fühlen sich vielleicht an der Obergrenze, noch mit irgendwelchen Dingen umgehen zu können. Jede auch noch so kleine Sache kann jemanden an den Rand der Verzweiflung bringen. Gebt euch selbst viel Raum und seid umsichtig mit euch, um da durchzugehen – und schenkt dies auch anderen.

Der Hals und die Zirbeldrüse scheinen betroffen zu sein. Die Gelenke schmerzen (besonders die Handgelenke und der untere Rücken / Hüften). Der Schlaf ist allenthalben interessant. Träume können intensiv sein, achtet auf sie, sie können Informationen liefern für das, was ihr gerade klärt.

 

Auch baut sich gerade dieses „genug ist genug“ auf. Pele, Kali und die anderen Zerstörer-Energien kommen auf den Plan. Einige werden dadurch dazu gebracht, sich aus diesem ständig drehenden Zirkus auszuklinken, andere wollen ihn bis auf die Grundfesten verbrennen.

 

Bei allen Dingen – wählt euch selbst, euren Frieden, euer Glück, eure Schwingung. Wie auch immer das aussehen mag.

 

Einige werden den Kämpfer hervorkehren, den Drachen des Wandels. Einige werden den Leuchtturm, das rettende Licht in stürmischer See verkörpern. Einige werden ihr bestes geben, um nicht unterzugehen - und das ist genug. Nichts davon ist richtig, nichts davon falsch. Indem wir unsere Unterschiedlichkeit umarmen, umarmen wir tatsächlich unsere Einheit.

 

Bei all dem, was im Kollektiv umherwirbelt, finde ich, dass atmen durch das Herz und senden von Liebe – ununterschieden an alle, dabei hilft, Ruhe in den Körper zu bringen.

 

Ich sende Euch allen Unmengen an Liebe, während wir uns durch diesen Wandel bewegen.

 

Jenny Schiltz

 

 

Manchmal müssen wir einen Aspekt verbrennen – nicht ihn integrieren
Blog von Jenny Schiltz vom 3. Februar 2020

 

Jetzt befinden wir uns in einem Zustand, in dem wir tiefer in die Konstrukte der Persönlichkeit blicken können. Jetzt werden uns die tiefsten Schichten von Angst, Sorge, Opferhaltung, Scham und sogar Hass auf uns oder andere gezeigt. Jetzt werden wir aufgefordert, in jedem Moment zu wählen, welchen Aspekten wir Leben verleihen möchten und welche davon einfach erledigt sind. Jetzt werden wir gefragt, welche Aspekte wir mit in die Zukunft nehmen möchten.

 

Kürzlich stiegen in mir Gefühle auf, die ich seit Jahren nicht erfahren hatte. Selbst als ich sagte, was ich fühlte, wusste ich, dass ich nicht meine Wahrheit ausspreche, doch in mir war jemand, der diese Worte für die Wahrheit hielt. In diesem Moment verstand ich, dass es in mir einen Aspekt gab, der noch immer an den Grundüberzeugungen festhielt, nicht gut genug zu sein, nicht Teil dieser Realität sein zu wollen und ein absolut hilfloses Opfer zu sein, das andere dafür verantwortlich macht.

 

Ich tat mein Bestes, um mich zu beobachten, aber ich war schockiert über die Bösartigkeit dieser Gefühle. Ich verbrachte die Nacht damit, mit diesen Gefühlen zu arbeiten und zu versuchen, sie zu integrieren. Ich war in der Lage zu sehen, wo in der Vergangenheit dieser Aspekt meiner Selbst Dinge wirklich sabotiert hatte. Wie er mich dazu brachte, die Kleine zu spielen und furchtsam in die Welt zu blicken. Dieser Teil hatte nie das Gefühl, genug zu sein oder gar gemocht, geschweige denn geliebt zu sein.

 

Ich hatte in der Vergangenheit mit diesen Persönlichkeitsaspekten so viel gearbeitet, aber es war offensichtlich, dass sie nie ganz gegangen waren. Und als ich in der Nacht meditierte, begriff ich, dass dieser Teil nicht integriert werden musste, dass er nicht geheilt werden musste. Er wollte einfach „abgefertigt“ werden.

So begann ich, mit Mutter Maria zu arbeiten und ich bat sie, mir zu zeigen, was ich tun sollte. Sie erklärte mir, dass nicht all unsere Anteile in der Lage sind, vorwärts zu gehen, dass nicht alle Anteile geheilt werden können. Dass es das freundlichste ist, diesen Teil freizugeben und selbst voranzuschreiten.

 

So begann ich die Reise dorthin, wo dieser Teil war und sah sie in einem großen Vogelkäfig sitzen. Sie saß auf dem Boden, schnitt sich mit einer Rasierklinge in die Haut und sah dabei zu, wie das Blut floss. Ich wusste, dass es ich selbst im Alter von 12 – 13 war, als ich versuchte, mich umzubringen.

 

Ich kletterte in den Käfig und hielt sie einfach fest. Ich spürte ihre Qual. Die Welt war so dicht, so grausam und ihr Leben war voller Schmerz. Für dieses Kind gab es kein Licht am Ende des Tunnels. Ich strich über ihr Haar und sagte ihr, wie sehr ich sie liebhatte und dass ich sie hörte. Ich sagte ihr, dass ich sie verstehen konnte und verkleinerte nicht den Schmerz, den sie fühlte. Ich versuchte nicht, ihr zu sagen, dass alles gut werden würde und dass sie eines Tages zuhause verlassen und eine großartige Familie gründen würde. Für dieses Kind wären all diese Worte grausam gewesen. Es war so, als wäre sie die Verkörperung all des Schmerzes der Welt. Es zerriss ihren jungen Körper so sehr, dass sie nicht atmen konnte und ich konnte erkennen, dass sie unter einem Gesichtspunkt alles über all die Jahre für mich zusammengehalten hatte. Sie konnte das nicht mehr tun und das war auch der Grund dafür, dass ich selbst einen so starken Gefühls-ausbruch erlebt hatte, der mich zu überwältigen drohte. Sie musste gesehen werden. Sie war so müde und ich sagte ihr, dass sie nicht länger stark zu sein brauchte.

Ich sagte ihr, dass es ok sei, dass sie nun gehen könne. Dass sie nicht länger kämpfen müsse. Sie hatte ihren Job erledigt. In diesem Moment wiegte ich sie in meinen Armen und sagt ihr, wie lieb ich sie hatte. Dann verwendete ich die Rasierklinge, um ihr eine tödliche Wunde zuzufügen und in dem Moment, in dem ich das tat, dankte sie mir und löste sich in meinen Armen auf. Dann spürte ich, dass ich von Mutter Maria gehalten wurde. Sie wiegte mich genauso, wie ich meinen eigenen Aspekt gewiegt hatte. Ich weinte mich richtig aus und dann zeigte Mutter Maria auf die Tür des Vogelkäfigs und sagte mir, ich solle ihn verlassen und nie mehr zurückblicken. Ich dankte ihr und tat, wie mir geheißen. Als ich diesen Raum verließ, kam ich auch aus der Vision zurück und es war ein unglaubliches Gefühl von Frieden, das mich überkam. Da begriff ich, dass wir die Anteile von uns zurücklassen müssen, die zurückgelassen werden wollen. Sie wollen nicht länger Teil unseres Spiels sein, da sie in ihren Rollen gefangen waren.

 

In einem Gespräch mit einer Freundin, die auch Schamanin ist, ging uns beiden ein Licht auf. Sie hatte auch einen Aspekt, der losgelassen werden wollte. Wir beide hatten Seelenanteilrück-holungen, hatten Innere-Kind-Arbeit gemacht, radikale Selbstliebe praktiziert und all das hatte uns in so vielen Schichten geheilt. Dennoch gab es einen Teil in uns, der anscheinend nie heilen würde, der uns phasenweise in die Tiefen unserer persönlichen Hölle zurückgeworfen hat, nur um wieder herauszukriechen.

 

Wir haben gelernt, schnell herauszukommen, die Dunkelheit, die wir spürten, umzuwandeln, den Schmerz umzuwandeln und dann weiterzugehen. Dennoch gab es dieses schleichende Gefühl von Zweifel und Scham. Wir haben nicht verstanden, warum wir es nicht heilen konnten, warum wir diesen Teil nicht genug lieben konnten oder warum wir ihn nicht integrieren konnten. Wir mussten dahin kommen, zu begreifen, dass man manchmal einen Aspekt verbrennen muss – nicht ihn integrieren. Wir können das nicht mit uns tragen, was sich nicht in diese höheren Schwingungen umwandelt. Es ist wirklich an der Zeit, all dies loszulassen.

 

Wir müssen einen klaren, scharfen Blick auf uns selbst werfen und auch unsere grausamen Aspekte sehen, die guten, die schlechten, die hässlichen. Wenn wir uns in kleine Stücke zerbersten lassen, können wir wählen, welche Stücke wir wieder einsammeln und tief im Herzen wissen, dass es unsere Wahl ist.

 

Ich sende Euch allen so viel Liebe und Trost, während wir durch dieses Nadelöhr gehen,

Jenny Schiltz

 

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