Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

 

Die beiden Erden im Inneren (Original vom 5. Oktober, The two Earths within - hier)

 

Schlangen und ihre vielen Bedeutungen waren kürzlich ein Thema meiner Träume.

Obwohl manche Menschen bei Schlangen komplett durchdrehen, da sie sie als schlechtes Zeichen sehen, war das nicht immer so. In vielen Kulturen sind Schlangen ein Zeichen von Heilung und Transformation. Die Hopi Indianer betrachteten Schlangen als ein Zeichen der Fruchtbarkeit und die Große Göttin wird oft mit Schlangen geschmückt, da sie auch ein Symbol für Regeneration sind. Andere Kulturen glaubten, dass die Schlange die Nabelschnur sei, die den Menschen mit der Erde verbindet. Es ist wirklich interessant, dass die meisten organisierten Religionen die Schlange als Zeichen des Bösen sehen und als diese Religionen an die Macht gekommen sind, gewann auch unser Verlust der Verbindung zur Erde mehr Raum.

Ich würde gerne mit Euch einige meiner Traumgespräche teilen, in denen auch Schlangen vorkommen. Ich habe das Gefühl, diese Botschaften sind wichtig – lass sie durch dein Herzzentrum fließen und fühle ob und welche Bedeutung sie für dich haben.

In einem Traum wachte ich (im Traum) auf und sah, dass ich hochschwanger war. Ich sah mich im Spiegel an und konnte sehen, dass mein Körper diese blaue und kristalline Hülle hatte, die nahe dem Zeitpunkt der Geburt zu sehen ist. Als ich ins Bett zurückging, verwandelte sich mein Kissen in Evas Apfel, von dem einige Stücke abgebissen waren. Mir wurde erklärt, dass die Energie der Göttin zurückkehrt und dass wenn wir den Göttinnen-Aspekt in uns gebären, lösen wir damit den Mythos auf der besagt, dass Frauen der Untergang der Männer seien.

In einem anderen Traum saßen mein Mann und ich auf einem Dock und sah eine Schlange. Ich hob sie auf und sah, dass es eine Klapperschlange war. Sie biss mich in die Hand. Was seltsam war, dass ich keine Angst hatte, Schmerzen verspürte oder irgendwie aufgeregt war. Es fühlte sich so an, als wäre der Biss eine gute Sache.

Der letzte Traum, den ich mit Schlangen hatte, fühlte sich lang an und war so lebhaft und real:

In einem großen Raum ging ich mit meinem Höchsten Aspekt spazieren. Ich sah eine Schlange in der Ecke und sie legte zwei Eier. Wir hoben die beiden Eier auf und legten sie in die Mitte des Raumes. Dann gingen wir zu einer Gartenlaube, die von den wundervollsten Blumen umgeben war und beobachteten die Eier. Es dauerte nicht lange und sie begannen zu schlüpfen und was herauskam waren Blasen, von denen ich instinktiv wusste, dass sie die beiden Erden repräsentierten. Ich beobachtete, wie sich beide mit Menschen und Energie zu füllen begannen.
Die Gruppe links waren Seelen, die in der Lage waren, miteinander zu arbeiten, die in der Lage waren, gleichermaßen zu geben und zu empfangen. In dieser Gruppe gab es große Freude und viel Erschaffung (creation). Sie schimmerten einfach.

Der Gruppe auf der rechten Seite schien es schlecht zu gehen. Sie waren nicht in der Lage zuerkennen, dass sie sich selbst und andere zurückhielten. Diese Gruppe schien festzustecken, festzustecken in ihrer Art zu denken, zu handeln und zu fühlen. Ich bat um Erlaubnis, diese Blase betreten zu dürfen, um zu unterstützen. Ich hatte große Pakete Medizin dabei, von der ich dachte, sie können diesen Menschen helfen. Mein höchster Aspekt lächelte wissend und gab mir die Erlaubnis. Ich betrat die Blase und berührte sofort einen Mann und wurde in seine Realität transportiert. Es war eine Friss-oder-stirb-Welt. Alles, was er sehen konnte, war, dass Menschen ihn verfolgten und er entschied sich, sie vorher zu erwischen. Ich schaute meine Medizinpäckchen an und wusste nichts, was dagegen helfen könnte. Ich versuchte mit ihm zu sprechen, stieß aber auf taube Ohren und ging weg.

Dann begegnete ich einer Frau, die so voll Sorgen war, dass ihre Tränen eine Flut hätten erzeugen können. Als ich sie berührte, war ich in der Lage, in ihre Welt zu blicken. Sie hatte einen tiefen Glauben daran, das die Menschheit dem Untergang geweiht sei und dass die Mehrheit der Menschen grausam und schädlich sei. Gemäß diesem Glauben fand sie Dingen, die diesen wieder und wieder bestätigten. Sie tauchte ein in Geschichten von Kindes- und Tiermissbrauch, Verbrechen, Folter und krasser Ungerechtigkeit. Sie konnte nichts anderes sehen. Ich gab ihr ein Medizinpäckchen mit Hoffnung, aber es wurde von ihren Tränen fortgespült. Ich wusste, dass ich nichts mehr tun konnte und so ging ich weg.

Ich sah mich um und sah eine Frau, die ein unglaubliches Licht hatte, das sie anderen schenkte. Sie schien anders als die anderen zu sein und ich war voller Hoffnung, sie unterstützen zu können. Aber als ich sie berührte, realisierte ich, dass sie zwar in der Lage war, ein großartiges Licht hereinzubringen, sie aber nicht in der Lage war, sich selbst genug zu lieben, um selbst etwas von dem Licht zu behalten. Wegen dieses Mangels an Selbstliebe zog sie Menschen an, die sie für selbstverständlich nahmen, Menschen, die ihre Gutmütigkeit missbrauchten und sehr glücklich waren, jedes Gramm zu nehmen, das sie zu geben bereit war. Ich gab ihr ein Päckchen Medizin mit dem Namen Selbstliebe, aber auch das verschenkte sie. Ich wusste, dass solange sie nicht selbst entschied, all dessen, was sie weggegeben hatte, selbst würdig zu sein, wäre sie nicht in der Lage, ihre Situation zu ändern.

Dann sah ich einen anderen Mann und als ich zu ihm ging und ihn berührte, sah ich auch seine Welt. Er war so erfüllt von Misstrauen und Zorn, der sich gegen Menschen, Dinge, die Regierung, das Gesundheitssystem, wirklich gegen alles richtete. Er war so eifrig damit beschäftigt, sich selbst vor all dem zu schützen und Alarm zu schlagen, dass er nicht sehen konnte, dass seine Füße mit Ketten gefesselt waren, die ihn in der Realität gefangen hielten, vor der er jeden anderen so verzweifelt zu warnen versuchte. Ich versuchte ihm eine Medizin mit dem Wort Klarheit darauf zu geben, aber er traute mir nicht genug, um sie anzunehmen.

An diesen Punkt gekommen, war ich einfach müde. Ich begriff, dass es wenig gab, was ich tun konnte. Es waren ihre Wahrnehmungen, die sie in einer Endlosschleife gefangen hielten. Sie konnten über ihre Trauer, ihren Schmerz, ihre Sorgen oder ihre Unfähigkeit, zu vergeben nicht hinausblicken. Ich konnte auch durch die Berührung einiger Menschen erkennen, wer ich selbst einmal gewesen war. Ich erinnerte mich an die Jahre, in denen ich selbst so voller Sorgen über all den Schmerz auf dieser Welt war, in denen ich als selbstverständlich genommen wurde und in denen ich mich so tief selbst verfluchte. Ich konnte mich auch daran erinnern, selbst einmal diejenige gewesen zu sein, die Alarm schlug und wie mich das in einen Strudel der Depression und Angst, die vernichtend war, hinab zog.

Ich verließ die Blase müde und ein wenig niedergeschlagen. Ich setzte mich zu meinem Höchsten Selbst, die zu mir sagte: „Es gibt nichts, was du tun kannst. Du musst die Wahl, die ein anderer trifft, akzeptieren. Wenn du weitermachst, riskierst du, in dieser Kreation stecken zu bleiben und dann wirst du nur noch sehr wenig tun können.“ Ich wusste, sie hatte recht. Ich wusste, wie leicht es war, in den Geschichten gefangen zu werden.

Als ich die beiden Blasen betrachtete, sahen sie nicht wirklich verschieden aus. Beide waren voll von derselben Schönheit, demselben Potential, derselben Schaffenskraft. Dennoch waren es die Glaubenssätze und Filter jeder Person, die Einfluss drauf nahmen, wie diese Welt für sie aussah. Das ließ die jeweilige Realität aufscheinen. Ich fragte, warum die Gruppe auf der linken Seite aus einem anderen Raum heraus zu sein und zu schaffen schien. Sie antwortete einfach: „Sie begreifen, dass die Schöpfer ihrer eigenen Realität sind“.

Kurz darauf bemerkte ich, wie sich in der Blase auf der rechten Seite einige Menschen an die Wand drückten und intensiv zu der Blase auf der linken Seite hinüberblickten – und das Licht schien so hell von dort. In der linken Blase war das Gefühl von Gemeinschaft, von Liebe zu sich selbst, gegenseitiger Liebe und Liebe zur Erde. Es fühlte sich wie reine Möglichkeit an. Die Menschen waren nicht vollkommen, aber sie waren willens, ihre Programme zu verändern und aufzulösen.

Dann gab es einen wundervollen Anblick: einer nach dem anderen verließ die Blase auf der rechten Seite und schlüpfte in die links. Als ich das aufgeregt beobachtete, wurde die Blase rechts kleiner und kleiner.

Mein Höchstes Selbst packte meinen Arm und sagte mit einem breiten Lächeln: „Es ist an der Zeit“.

 

Dann wachte ich auf – mein Hund weckte mich, wie immer, wenn es für mich wichtig ist, in einem bestimmten Moment aufzuwachen und alles aufzuschreiben. Ich wachte voller Freude auf und mit dem Gefühl, dass alle von uns ihr Licht in die Welt hinaus scheinen lassen und dass es geklappt hat.

 

Das ist ein Re-Post aus 2019 – aber er fühlt sich in dieser Zeit passender denn je an. Mit all dem Lärm im Kollektiv sollten wir uns immer daran erinnern, dass wir immer eine Wahl haben, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, unsere unglaublichen Fähigkeiten. Ich bin so unendlich dankbar für jeden von einzelnen euch, der wählt, sein Licht scheinen zu lassen, ein Leuchtturm zu sein und ein Strahl der Hoffnung. Dank an alle, die diese Arbeit teilen und unterstützen – es bedeutet mir so viel.

Ich sende euch allen so viel Liebe <3

Jenny Schiltz

 

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