Glück ist keine Glücksache ...
Glück ist keine Glücksache ...

 

Leere - 17. Februar 2020

 

Sowohl in der Arbeit mit Klienten, als auch in der mit Kollegen und in meiner persönlichen Arbeit zeigt sich in diesen Zeiten des Wandels, des Umbruchs, des Neubeginnes immer wieder das gleiche Thema, nur unterschiedlich verbrämt: VERTRAUEN.

 

Wir alle sind dabei, uns in der Auseinandersetzung mit den aktuellen Energien wieder und wieder die Frage zu stellen: „Was darf gehen?“ Die Aspekte / die Themen sind sehr vielfältig, aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie brechen teilweise Uraltes auf, das nun endlich gehen mag / darf / soll. Wir haben schon vieles losgelassen und ich darf jeden einzelnen Leser daran erinnern: Mutige, tapfere, unerschrockene Menschen seid Ihr alle!!

Schon so vieles habt Ihr aufgeräumt, geklärt und in eine neue Ordnung gebracht. Und keiner hat etwas falsch gemacht, bloß weil sich ein schon bekanntes Thema in „neuem Gewande“ zeigt. Da geht es allen gleich, wirklich! Gerade die alten Themen, die Lebensthemen, haben so viele Schichten und sie alle wollen geduldig, liebevoll und Stück für Stück abgetragen werden. Das hat auch seinen guten Grund:

Stellt Euch einmal vor, ein Thema, das Euch schon so vertraut ist, wie Eure Nase, das Euch schon so lange begleitet und oft auch wirklich quält, wäre so mir nichts dir nichts auf einmal weg. Es ist ein bisschen so, wie wenn plötzlich alle Möbel aus der Wohnung verschwunden wären. Schon schön – es ist Platz für Neues, es ist übersichtlich geworden und auch Gelegenheit, zu putzen. Aber es ist LEER!

So können wir nach Klärungsprozessen zuerst einmal in eine Art produktive Aktivität verfallen und das ordnen und neu positionieren, was übriggeblieben ist. Aber irgendwann ist auch das geschehen und dann können wir nichts anderes tun, als still zu sitzen. Und in der Stille, im Raum entstehen zuerst einmal Gefühle von verloren sein, von Verlust, von Trauer, von Sinnlosigkeit, von Ziellosigkeit, von verirrt sein – und all diese Gefühle haben eines gemeinsam: Sie machen Angst.

Diese Angst (verbunden mit all diesen Gefühlen und einer gewissen Ratlosigkeit) hat schon ihren Sinn. Sie zeigt uns, dass sich etwas profund (!) geändert hat. Es ist etwas gegangen, was sehr viel Raum in uns und unserem Leben in Anspruch genommen hat. Bravo! Doch nun stehen wir vor der großen Frage: Was fang ich (hier) an? Wozu bin ich denn eigentlich gut? Was ist denn der Sinn meines Seins?

Hinter der Angst verbirgt sich also die Frage nach dem Grund unserer Existenz. Was soll ich denn nun machen, wenn ich nicht mehr an meinem Trauma leide, wenn ich nicht mehr gefangen bin in den immer gleichen Sorgen, wenn ich nicht mehr in einen Rahmen gezwängt bin, der nicht mehr zu mir gepasst hat, der mir aber auch einen Rahmen gegeben hat?

 

Auf die Frage nach dem Sinn kann ich Euch keine Antwort geben – sie ist sehr individuell und zudem könnte es ja auch genügen, einfach zu SEIN, so wie ich es schon im Januar geschrieben habe.

 

Was ich aber sagen kann, ist, dass hinter dieser großen Angst sich unser menschliches Thema, das Thema fast aller Menschen, verbirgt: VERTRAUEN. Vertrauen darauf, dass alles gut IST, dass alles sich in unserem Sinne entwickelt, dass wir als Schöpfer unseres Seins machtvolle Wesen sind, die die göttliche Energie im Rücken haben. Als Stärkung, als Schutz und als immerwährende Begleitung. Wir sind nicht alleine – wir glauben das nur, weil unsere menschliche Erfahrung es erfordert hatte, eine Trennung von unserer Seele, dem tiefen Wissen und der göttlichen Kraft einzugehen. Das war unsere freie Entscheidung. Wie sonst hätten wir eintauchen können in eine menschliche Erfahrung in der Dualität, wenn wir nicht beim Eintritt in dieses Erdenleben all die Wunder, all das Licht, all die Liebe und unser immerwährendes kraftvolles Sein vergessen hätten?

 

JETZT geht es darum, dieses Vergessen zu überwinden und wieder zu lernen, zu vertrauen, sich hinzugeben, sich anzuvertrauen an den Fluss des Lebens und an das uns eingeborene Wissen. Und daran, dass alles immer richtig war und ist, dass alles immer gut war und ist. Jedes Leid, jeder Schmerz, jede Bitterkeit und Traurigkeit sind alles Erfahrungen, die unsere Seele machen wollte; sie wollte etwas (kennen)lernen und damit wachsen. Das Schlaraffenland kann man erst lieben, wenn man das Hungerland erlebt hat. Wie soll ich mein Licht erkennen, fühlen, leben, wenn ich unter Lichtern weile? Erst, wenn ich in die Dunkelheit eingetaucht bin, kann ich unterscheiden und kann ich wählen zwischen Licht und Dunkel! Und erst dann kann ich das Licht aus einer neu gewonnenen Perspektive lieben, annehmen, fühlen und mich ihm hingeben. Nach wie vor die schönste Geschichte ist die von N.D. Walsch Ich bin das Licht. (Hier der Link zu amazon)

 

Vertraut darauf, dass Eure Seele den Weg kennt, dass Gott keinen einzigen von Euch vergessen hat und im Dunklen lässt, wenn er ins Licht zurück will. Keinen einzigen.

 

Die Türen sind offen und wir blicken auf eine völlig neue und fremde Landschaft – lasst uns gemeinsam den Weg wagen, indem wir wieder lernen, wirklich zu vertrauen, die Kontrolle loszulassen und uns der höheren Führung hinzugeben.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen einen guten Weg!

Katja

 

 

Und auf den Weg noch ein hübscher Satz von Kryon / Lee Caroll:

"Kryon, I just want the good parts.  I don’t want those other parts.  Isn’t there a process where we could just go

to the good stuff? Dear one, it’s all good stuff.  You have predetermined that challenge is going to occur, and you have predetermined that "challenge" is negative!  What if challenge is simply going through the steps of learning?  Your request is like a woman saying, "I don’t like the pregnancy part and the delivery part of having children.  I like the stork story a lot better."  Well, that’s mythology!  So, indeed, you must experience all growth, since it’s something that is yours alone to do. That’s what the duality gives you.
 

 

~ KRYON

 

through Lee Carroll, the Original Kryon Channel (From Kryon Book Eleven – Lifting the Veil)

 

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