Lichtarbeit und Geld - ein heißes Thema 5. Januar 2017

Schließen sich Lichtarbeit und finanzieller Verdienst / Wohlstand gegenseitig aus?

Diejenigen unter Euch, die Lichtarbeit nicht nur bei sich selbst anwenden, sondern sie auch weitergeben, kennen diese Frage wahrscheinlich sehr gut. Wieso füllt diese Arbeit, die mein Herz, mein Sein so sehr erfüllt, nicht auch meine Kasse? Und zwar so vollkommen, dass ich mich dieser Arbeit auch komplett widmen kann? Es scheint eine banale Frage zu sein und eine verbotene Frage. Lichtarbeit und Geld, schnödes Geld - geht das überhaupt zusammen? Darf das sein?

Meine Kollegin Andrea und ich sind in den vergangenen Wochen auf Spurensuche gegangen und haben einige sehr interessante Entdeckungen gemacht.

 

Ruft Euch die alten Zeiten der Hohepriester, Druiden, Schamanen in Erinnerung; denkt an die Menschen, die auch heute in Ländern leben, in denen die Familien kein Geld für Ärzte, Medizin, Krankenhäuser übrig haben. Heilarbeiter in allen Zeiten nehmen in der Gemeinschaft, in der sie leben, eine Sonderstellung ein; sie sind eingebunden, indem sie für die Gemeinschaft und ihr Wohlergehen sorgen. Sie heilen, rufen den Segen der jeweiligen Gottheiten herbei und begleiten die Gemeinschaft in ihrem spirituellen Sein. 

Im Gegenzug werden sie von der Gemeinschaft mit den materiellen Notwendigkeiten wie Schutz, Essen, Kleidung, Behausung usw. versorgt. Kein spirituell Tätiger wurde bzw. wird mit alltäglichen Aufgaben betraut. So profitieren beide Seiten voneinander - zum Wohle und zum Nutzen Aller. Austausch findet statt, ohne, dass darüber verhandelt werden muss, irgendeine Art von Währung fließt dabei nicht.

 

Auch in unserem christlichen Glauben ist diese Idee des ideellen Austausches verankert. Als die Kirche spirituelle Aufgaben übernahm, war auch die Versorgung der Mönche und Nonnen gewährleistet: Essen, Schutz, Kleidung stellte die Kirche zur Verfügung und Priester, Mönche und Nonnen hatten den Raum, um sich um die Armen und Siechen zu kümmern. Damit einher ging - in manchen Orden - ein sehr strenges Armutsgelübde. Etwas zu besitzen, war verboten. Mit Sätzen wie „Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel“ begann die Kirche, die Anhäufung von Geld zu verurteilen. Zur Erinnerung: Zu Christus‘ Lebzeiten duften nur die Juden Zinsgeschäfte machen - Geldhandel war den Christen streng verboten, galt als etwas Unreines.

Zugleich wurden mit der Ausbreitung des katholisch / christlichen Glaubens diejenigen, die außerhalb von Mutter Kirche helfend oder heilend oder segnend tätig waren, verfolgt und auf grausame Weise getötet. In der Inquisition fand diese Strömung ihren Höhepunkt. Selbst Hebammen konnten Gefahr laufen, als Hexen verfolgt zu werden. Lichtarbeit war lebensgefährlich geworden, wenn man sich nicht der Kirche unterwarf und in das System eingliederte.

 

Aus diesem historische Rückblick ergeben sich somit vier ganz wichtige Grundaussagen:

  1. Lichtarbeiter werden von der Gemeinschaft mit Allem versorgt, was sie zum Überleben benötigen
  2. Wer sich auf spiritueller Ebene um andere kümmert, darf kaum Besitz haben - Gottes Lohn ist ihm versprochen
  3. Lichtarbeit auszuüben, kann zu Verfolgung und zum Tod führen
  4. Lichtarbeit wird nicht mit Geld vergütet

 

In der heutigen (westlichen) Gesellschaft ist Geld DER Ausdruck von Wert, Wertschätzung geworden, es ist DAS Tauschmittel für Leistungen, die in Anspruch genommen werden. Damit einher geht zwangsläufig der Umkehrschluss, dass, wer kein Geld hat, auch keinen Wert hat.
Der Selbst-Wert in unserer Gesellschaft misst sich meist nur an Äußerlichkeiten, nicht an Eigenschaften wie Mitgefühl, Nächstenliebe, Selbst-Liebe, nicht an einer Verantwortung für unseren Planeten und unsere Kindeskinder.

Diese Ambivalenz innerhalb des Geldfeldes verursacht „energetische Bauchschmerzen“. Das Feld des Geldes - obwohl jeder es benötigt und jeder es gerne hätte - hat einen negativen Beigeschmack.

 

Wir - Andrea und Katja - wagen jetzt einen Angriff auf die eigene „Zunft der Energiearbeiter“: Wir unterstellen uns allen, dass wir uns aus Feigheit mit dem Feld des Geldes nicht befassen möchten, um uns nicht die Finger zu verbrennen. Aus alten Zeiten spielen Begriffe wie „kostenlos“, „Armutsgelübde“, „Angst vor Verfolgung“ gepaart mit den Erfahrungen einer Wert-Losigkeit aus der Neuzeit (natürlich schon seit Jahrhunderten in unsere Köpfe gepflanzt mit Begriffen wie „Sünder“, „Ursünde“, „unwürdig“, „Buße“, „Strafe“ usw. usw. usw.) eine ganz große Rolle. So haben wir uns angewöhnt, uns um diesen Aspekt der Energiearbeit herumzudrücken. Es ist ja auch viel einfacher und moralisch integrer so zu tun, als wäre Geld uns nicht wichtig.

Deshalb fordern wir Euch auf: Spürt hinein und habt keine Angst davor, all dies in Eurem Resonanzfeld zu entdecken. Es ist jetzt an der Zeit, diese Glaubenssätze aufzulösen und in die eigene Kraft zu gehen. Eure Arbeit ist alles Geld der Welt wert. Ihr alle seid „wert“ und „würdig“ und Ihr habt die Kraft und Macht, Euch von den alten Denkmustern zu befreien! Nie war die Zeit besser dafür geeignet.

Die Energie dieses Neuen Jahres 2017 ruft all die, die sich berufen fühlen, sich im Außen zu verwirklichen auf den Plan. Nie war die Zeit besser, Großes nicht nur zu träumen, sondern auch zu wagen.

 

Um diesen Prozess zu unterstützen, haben wir - Katja und Andrea - uns mit dem Feld des Geldes und mit dem Feld der Licht- und Energiearbeit befasst und haben dabei eine beinahe bestürzende Entdeckung gemacht: Diese beiden Felder existieren (selbstverständlich), aber sie haben nichts, rein gar nichts miteinander zu tun. Sie sind in keiner Weise miteinander verbunden. Das erklärt natürlich, warum all diejenigen, die sich mit ihrem ganzen Sein dieser Aufgabe widmen möchten, meistens sehr knappe Mittel zur Verfügung haben. Oder sie haben als Hauptstandbein einen „richtigen Job“, der es ihnen ermöglicht, ihrem dringenden Bedürfnis, als Energiearbeiter tätig zu sein, nachgehen zu können.

 

Schauen wir uns das Feld des Geldes doch einfach ganz unvoreingenommen an: Welche Schönheit liegt in ihm. Wieviel Hoffnungen, Träume, Wünsche sind untrennbar mit ihm verwoben. Das Feld des Geldes ist ein wunderschönes, lichtdurchflutetes, schillerndes Feld. Stellt Euch die Schatzhöhle aus „Ali Baba und die 40 Räuber“ vor: strahlend schön, glitzernd und hell, unermessliche Fülle, genug für Alle. Reine Schönheit, Glanz, Leuchten, Unschuld, Mittel zum Zweck - nicht mehr und nicht weniger.

Was jeder Einzelne von uns damit tut und wofür er es verwendet - Brot oder Bomben - hat nichts mit dem Geldfeld als Solchem zu tun.

 

Energiearbeit darf Geld kosten - sie ist es allemal und hundertmal wert!!!! Ihr habt oft genug selbst erleben dürfen, was diese Arbeit bei Mensch, Tier und Natur bewirkt und bewegt. Wird mit einem Arzt über sein Honorar verhandelt? Sicher nicht! Warum also sollte Heilarbeit kein Geld wert sein? In unserer Welt ist Geld nun einmal das Maß, an dem gute Leistung bemessen wird. Wie kann es also sein, dass sogar wir Energiearbeiter das - und damit uns selbst - in Frage stellen?

 

Das Feld der Energiearbeit ist außer Frage ebenso ein wunderschönes lichtvolles, glänzendes und strahlendes Feld und es wird Zeit, dass diese Felder auf eine Ebene gestellt werden. Keiner sollte die Qualität Eurer Arbeit in Frage stellen - und ihr selbst nicht den Wert, den diese Arbeit hat! Diese beiden Felder gehören in der heutigen Zeit zusammen, sie sollten untrennbar miteinander verwoben sein, denn das Honorar, das Ihr für Euer Tun bekommt, bringt die Kraft und die Qualität dessen, was Ihr tut, zum Ausdruck. Punkt - keine Frage!

 

So haben wir - Andrea und Katja - gestern begonnen, diese beiden Felder füreinander zu öffnen, sie miteinander zu verbinden. Es entstand, wie durch Zauberhand, eine Lichtsäule von der 3D (Geld) in die 5D (Lichtarbeit), eine wunderschöne, schillernde Verbindung, die diese beiden Felder (endlich!) miteinander verknüpft. Die Lichtsäulen vervielfältigten sich und es war eine Freude mit den hellen Sinnen wahrzunehmen, wie leicht und freudig sich diese beiden Felder verbanden, ganz einfach und ohne Widerstand - so als wären sie nie getrennt gewesen. Wir haben mit diversen Energieportalen gearbeitet und die Elohim des Goldenen Strahls in die Verbindung geschickt. Der Strahl der Gnade (Grace, Silberner Strahl) löscht derzeit all die negativen Belastungen, die auf dem Feld des Geldes ruhen.

 

Wenn diese Felder völlig miteinander verwoben sind - so wie es dem Göttlichen Plan entspricht - wird Geldbesitz keine Gier nach noch mehr Geld hervorrufen, werden die Warlords dieser Erde kein Interesse mehr an Kriegen haben. Denn das Feld der Liebe, dann untrennbar mit dem Feld des Geldes verbunden, bietet keinen Resonanzboden für niedrig schwingenden Gefühle.

 

Wer von Euch sich berufen fühlt, diese Arbeit zu unterstützen, kann dies gerne tun; jeder mit seinen eigenen Mitteln, Bildern und Ideen. Es geht darum, die Verbindung zwischen den beiden Feldern zu nähren und zu erweitern, zu stärken und zu stabilisieren, damit sie zukünftig zum höchsten Wohl und Nutzen aller wirken kann. JEDER wird genug bekommen, es ist genug da für Alle und es wird für Jeden gesorgt.

Ihr dürft teilen, wenn Ihr das wollt - aber, bitte, stellt euch nicht die Frage, ob es RECHT ist, dass Ihr „so viel“ bekommt. Es ist Euer Teil und Euer Lohn dafür, was Ihr zum Wohlergehen der Welt und einzelner Menschen beitragt!! Jede Zeit und jede Zivilisation hat ihre Art der Entlohnung. Der Hohepriester, der Druide, der Schamane - sie alle haben sich sicher NIE gefragt, ob das zu viel ist, was sie bekommen. Es war und ist immer, immer, immer angemessen!!!!

Hätten sie nichts angenommen, hätten sie ihre Arbeit nicht tun können und so wäre die Heilarbeit auf der Erde schon lange ausgestorben.

Das kann unmöglich Gottes Plan sein - das fühlt und wisst Ihr selbst.

Wenn das Feld der finanziellen Wohlstandes vereint ist mit der Liebe und das Feld der Liebe mit dem finanziellen Wohlstand, sind wir am Ende alle aus der Dualität heraus und die Einheit ist endlich Realität.


In diesem Sinne - arbeitet mit, wenn es Euch dazu ruft - und genießt alle, alle, alle die Ernte!!
Eure Katja und Andrea

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