Realitäten - 11. Juli 2017

 

Vermutlich ist an kaum einem die Intensität der vergangenen Woche(n) unbemerkt vorübergegangen. Es ist die Zeit, die von vielen schon zu Beginn des Jahres angekündigt wurde: kraftvolle Transformations-Energien fließen, alte Themen werden dadurch nach oben geholt, können sich aber auch nur so auflösen. Es fühlt sich oft alles andere als leicht an und schnell geraten wir ins Zweifeln, ob das alles so richtig sein kann, ob wir überhaupt "auf dem richtigen Weg" sind. Es ist sogar möglich, dass sich manche in einer tiefen Krise fühlen, was im Angesicht der aktuellen anspruchsvollen Energien wirklich kein Wunder ist.

 

Ich möchte Euch gerne auf das chinesische Zeichen für "Krise" aufmerksam machen. An erster Stelle steht das Zeichen für "Gefahr".

Erst die Gefahr, die uns in Ängste, Zweifel, Sorge und andere unangenehme Gefühle stürzt, macht es uns möglich, diese zur Zeit aufkommenden Gefühle (die wir ganz oft tief in uns versteckt haben) wahrzunehmen und schließlich auch zu hinterfragen. Mit dem Hinterfragen setzt schließlich ein neuer Prozess ein: "Ist es wirklich wahr, was ich das wahrnehme? Stimmt es mit der Realität überein? Ist es möglicherweise nur ein Gedanke von mir, dessen Auswirkungen ich da im Außen sehe?"

Ihr wisst ja, ein Gedanke, den wir hegen, beeinflusst unsere Wahrnehmung sehr stark: Wenn Ihr das "Ich sehe einen Smart" Spiel spielt (früher waren es die grünen Enten, die 2CVs), dann seht Ihr auf einmal überall nur noch diese Autos. 
Das bedeutet aber nicht, dass die anderen Autos alle nicht mehr da sind. Es bedeutet lediglich, dass Eure Wahrnehmung auf einen Gedanken hin das Außen selektiert und so auf ein anderes Thema / einen Ausschnitt eines Themas fixiert ist.

 

Und hier genau steckt die Chance, das zweite Zeichen im chinesischen Wort: Das Hinterfragen der wahrgenommenen Realität führt dann in den allermeisten Fällen dazu, dass man feststellt, dass nur ein kleiner Ausschnitt wahrgenommen wurde und die "echte Welt" in Wirklichkeit viel größer ist.

 

Was heißt das nun für den Einzelnen? Die jetzige Krise bietet uns allen die grandiose Chance, irgendwann aus der Enge der eigenen Wahrnehmung herauszutreten (weil es einfach nicht mehr erträglich ist) und das Größere zu erkennen. Zu erkennen, dass die schlimmen Gefühle auf allen möglichen unkorrekten Annahmen basieren, die ich jedoch selbst ändern kann. Ich habe die Wahl, die Freiheit und das Ver-mögen, dies zu tun – ich bin kein Opfer, sondern der Schöpfer meiner Wirklichkeit.
 

Und dies BITTE ganz ohne Selbstvorwurf (dass man "schon wieder aus der Energie herausgefallen" ist, einen Fehler gemacht hat, es wieder nicht geschafft hat), denn unsere allwissende Seele hat sich damit eine Erfahrung erschaffen, die sie als spannend, wichtig und erlebenswert eingestuft hat. Nur im Zusammenspiel mit unserem Mensch-Sein, in dem wir "im Vergessen" leben, kann unsere Seele all diese Erfahrungen machen. Das ist das Spiel!

 

Dazu möchte ich Euch einen Text aus der Beschreibung von Leichtigkeit und Freude mitgeben: "Wir dürfen dort (im Herzen) erkennen, dass es sich immer um selbst erschaffene Bremsen und Blockaden gehandelt hat, die durchaus ihren Sinn erfüllten, weil wir nur so diesen eigenen inneren Plan verfolgen konnten. Unsere Seele wollte diese und jene Lernaufgabe durchlaufen, diese Erfahrung machen, diese Wachstumschance erleben.
Es gehört dazu, wie das Salz in der Suppe – es ist kein Fehler, kein Versagen, keine Dummheit, kein Karma, nein, es ist der eigentliche Sinn und der eigentliche Spaß an der ganzen Sache mit dem Menschsein, mit der Dualität, mit den Lernaufgaben. Gäbe es keine Hindernisse, gäbe es nichts zu lernen … nichts zu wachsen … nichts zu gewinnen …. nichts zu feiern und zu freuen. In dieser Erkenntnis können wir uns dann entspannen, uns zurücklehnen und uns loben für die erfolgreiche Umsetzung unseres selbst inszenierten Theaterstückes, für die grandiose, so glaubhafte und erfolgreiche Selbst-Täuschung. Es gibt nichts zu vergeben – es gibt nur etwas zu feiern: eben diesen Erfolg!!"

 

Zusammenfassend möchte ich Euch mitgeben, dass es nichts zu tun gibt, als das, was gerade geschieht wahrzunehmen, anzunehmen und sich selbst nicht zu verurteilen. Dann seid Ihr schon "in der Energie", "im Licht". Mehr gibt es nicht zu tun. Zugegebenermaßen – all diese Gefühle auszuhalten, scheint manchmal menschen-un-möglich. Am Ende jedoch sind wir um eine grandiose Erfahrung reicher, um einen Schritt näher zu uns selbst in der Annahme und in der Selbstliebe.

 

Wie auch immer es sich gerade anfühlt: DU bist ein großartiges lichtes Wesen, voller Kraft, Neugier, Liebe und Freude!!

 

In diesem Sinne, sei ganz herzlich gegrüßt, Katja

 

 

P.S.:  Eine gute Unterstützung bieten Kristall und Spray Leichtigkeit und Freude.

 

Infos zu den derzeitigen und anstehenden kosmischen Vorgängen von Celia Fenn in der Übersetzung von Zarah könnt Ihr hier finden.

 

     

 

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