Wandel - 14.11.2017

Die Herausforderungen einerseits und die Möglichkeiten zum Wandel andererseits werden von Tag zu Tag tiefgreifender. Das hängt eng miteinander zusammen,

denn es sind immer wieder die gleichen Themen, mit denen wir konfrontiert

werden und die wir dachten, schon „durch“ zu haben. Sie kommen in einer erschreckenden Intensität und fordern uns unmissverständlich auf, hinzuschauen. Egal, ob familiär, beruflich, finanziell, gesundheitlich – die alten Themen wollen gesehen und geheilt werden. Das bedeutet nicht, dass noch keine Arbeit, keine Heilung stattgefunden hat; doch diese besonderen Lebensthemen warten auf mit einer großen Vielfalt an Aspekten und einer nicht zu unterschätzenden Tiefe und

wir kommen mit ihnen / durch sie immer wieder an den Punkt zu erkennen: es gibt noch etwas zu tun. Wir alle dürfen in diesen aktuellen großen Herausforderungen zugleich die Bestätigung sehen: wir sind so weit gekommen, wir sind so kraftvoll geworden und auch so mutig, diese bohrenden Themen bis in alle Tiefen hinein in unser Leben zu lassen und uns damit auseinanderzusetzen

 

Genau hier liegt nun auch die Möglichkeit zum Wandel: je profunder ein Thema angegangen und gelöst wird, umso größer ist der Raum für neue Entwicklungen,

der daraus entsteht. Es wird schlicht und einfach Platz gemacht für Neues. Der Wandel findet statt, indem wir ein Thema bis in seine Wurzeln ANNEHMEN und an-erkennen, dass WIR die Verantwortung dafür zu übernehmen haben. Es ist nicht

die Außenwelt, die uns etwas antut, wir sind nicht die Opfer irgendwelcher Umstände! Nein, wir alle sind groß geworden, mutig und kraftvoll genug, um sagen

zu können: „Ja! Dieses Thema habe ich mitgebracht, um es endlich zu lösen und zu heilen. Es ist MEIN Thema und ich übernehme JETZT die Verantwortung dafür!“

 

Indem wir die Verantwortung über-nehmen, sind wir auch in der An-nahme und das ist der Wendepunkt, das ist der Punkt, an dem sich alles ändern und neu sortieren darf und kann. In der Annahme dieses Themas geht es darum, die damit einhergehenden Gefühle zu akzeptieren und nicht mehr ständig (unbewusst) dage-gen anzukämpfen, sie wegschieben zu wollen. Wenn wir etwas annehmen, lassen wir es in unser Herz, wir öffnen uns dafür und damit geben wir dem Thema den Raum, gesehen und gehört zu werden und sich dann auch verabschieden zu dürfen. Wir beginnen, Mitgefühl für uns selbst zu entwickeln.

 

Empathie, Liebe, Mitgefühl – das sind kohärente Zustände, die unser Herz weit werden lassen und uns in Resonanz mit der Güte und Liebe der Erde, des Univer-sums, des All-Eins bringen. Und genau dies ist der Beginn des Wandels – für uns

und für alles. Lee Carroll beschreibt das sehr treffend: „… this coherence creates healing, large shifts in thinking, and is responsible for bringing compassion to those who didn’t think thas was possible. Dear one, this is the start of a benevolent change ….“ (… diese Kohärenz erzeugt Heilung, einen großen Wandel im Denken

und ist der Auslöser dafür, denjenigen Mit-Gefühl entgegenzubringen, die es für unmöglich hielten. Geliebte, dies ist der Anfang eines wohl-wollenden Wandels …“

 

Ihr werdet sehen, die Annahme unserer selbst mit allen hellen und dunklen Facetten führt uns unweigerlich zur Annahme des Außen und letztendlich zu der Erkenntnis, dass alles Eins ist. Dass alles gut ist, so wie es ist. Dann kann der Wandel beginnen und dann werden wir frei:

 

Freiheit bedeutet nicht,

tun zu können, was man will,

sondern nicht tun zu müssen,

was man nicht will.

J.J Busson (*1712)

 

Glaubt mir, Ihr alle, die Ihr dies lest, Ihr habt die Kraft, den Mut und das Potential!

In diesem Sinne grüße ich Euch alle ganz herzlich,

Katja


 

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